Den Gemüsegarten richtig düngen

Hobbygärtner versuchen oft das Wachstum von Gemüse zu beschleunigen und verwenden dazu das ein oder andere Düngemittel, hiermit kann den Pflanzen aber mehr Schaden als Gutes zugefügt werden. Der richtige Einsatz von einem cow-dung-272827_640Dünger richtet sich immer nach dem Bedarf der Pflanzen und ob überhaupt gedüngt werden muss, das kann nur eine Bodenprobe klären, darum sollte circa alle drei Jahre der Nährstoffgehalt des Bodens überprüft werden. Sollte der Boden Dünger brauchen, muss immer die empfohlene Dosierung unter die Erde kommen.

Bevor überhaupt auf einen Dünger aus dem Gartencenter zurückgegriffen wird, sollte man es erst einmal mit Kompost probieren. So wird ein natürlicher Kreislauf eingehalten und oftmals reicht der Kompost schon aus. Diejenigen die schon seit mehreren Jahren Kompost zum Düngen nehmen, werden höchstwahrscheinlich weniger Probleme mit ihren Pflanzen und dem Gemüse haben.

Organische Dünger sorgen für eine gute Ernte

Um eine reichhaltige Ernte zu bekommen, sind organische Dünger sehr beliebt. Sie haben eine komplexe Verbindung und fördern so die Fruchtbarkeit des Bodens. Mineralische Mittel wirken hingegen schnell und werden besonders in der Anfangszeit eingesetzt. Während die Gemüsebeete gedüngt werden, ist ein Regenschauer äußerst hilfreich, denn so können die Pflanzen von zusätzlichen Nährstoffen profitieren.

Blattdünger hilft jeder Pflanze

Pflanzen können zwar nicht reden, aber erzählen, denn wenn die Blätter gelb werden, ist etwas nicht in Ordnung mit ihnen. Hier kommt Blattdünger ins Spiel, denn er wird besonders schnell aufgenommen und kann so der Pflanze auch schnell helfen. Je nachdem welche klimatischen Verhältnisse herrschen, sind Pflanzen auf eine Hilfe angewiesen und so sollte gerade nach einer langen Trockenperiode oft nach dem Zustand geschaut werden.

Welcher Dünger ist der Beste?

Um den richtigen Dünger zu kaufen, sollte im Vorfeld überlegt werden, ob es sich um flüssigen- oder festen Dünger handeln soll. Flüssigdünger sollte nur benutzt werden, wenn wenig Sonnenstrahlen auf die Pflanzen fallen. Am besten ist eine Düngezeit am Morgen, denn ansonsten kann es passieren, dass ein Mittel in der Sonne verdunstet. Wenn Dünger verwendet wird, muss genau die Dosierung eingehalten werden, ist die Konzentration zu hoch, kann die Pflanze unter Umständen eingehen.

Es können aber auch gut organische Dünger eingesetzt und manche Gärtner schwören sogar auf Brennnesseljauche, doch auch bei dieser Variante muss verdünnt werden.

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