Fehler beim Kompostieren – das sollte bestmöglich vermieden werden

compost-419261_640Recycling ist ein ernst zunehmendes Thema – keine Frage. Dies sehen zahlreiche Haushalte ebenso und versuchen alle Verpackungsmaterialien gerecht zu entsorgen. Mittlerweile wird der organische Abfall jedoch nicht mehr dem Restmüll zugefügt, sondern zum Kompostieren im Garten verwendet.

Mit dem Kompost selbst kann ökologisch wertvoller Dünger produziert werden und das quasi für lau. Wer also seinen Komposthaufen fachgerecht anlegt, der kann nach einer gewissen Dauer nährstoffreiche Erde ernten.

Laub ist eine geeignete Grundlage

Nicht alles, was organisch erscheint, gehört auch auf den Biomüll – so sollten Essensreste vor dem Kompostieren genauer unter die Lupe genommen werden. Nicht selten passieren nämlich Fehler, die für die Umwelt nicht sonderlich zuträglich sind. Verschiedene Materialien und Reste, die aus Küche und Garten vorzufinden sind, können für den Kompost nützlich sein. Ebenso ist die Liste groß von Produkten, die auf einem Kompost nichts verloren haben.

Laub wird vorrangig gern zum Kompostieren verwendet, fällt dieser schließlich auch in jedem Garten an. Dennoch ist hier mit Bedacht zu handeln, soll der Laubanteil im Kompost lediglich 20% betragen. Ebenso ist nicht jede Laubsorte empfehlenswert, da manches Laub nur langsam verrottet. Hierzu gehört in erster Linie Laub von der Eiche, Platane oder dem Walnussbaum. Wer sich schließlich mit den weiteren Zutaten für den Kompost beschäftigt, der wird einen guten Gartendünger erhalten. Erste Regel: Je kleiner die Materialien für den Kompost sind, desto schneller kann dieses auch verrotten.

Garten- und Hausabfälle kontrollieren

Natürlich fallen im Garten und im Haushalt viele Reste an, die für einen Kompost prädestiniert sind. So können neben Salat auch Kartoffelschalen, Kohlreste oder Obstabfälle verwendet werden. Hier sollten allerdings Schalen von Zitrusfrüchten oder Bananen eher ausgespart werden. Diese Reste zersetzen sich nur langsam und sind zudem für die heimischen Böden schwerer zu kompensieren. Unkraut mit Samenständen gehören weiterhin nicht auf den Kompost. Der Fall ist klar: Hier siedelt sich das Unkraut erneut an und verteilt sich schleichend über den ganzen Garten.

Um also ein geschicktes Gleichgewicht im Komposter zu erlangen, sollte zwischen stickstoffreichen und kohlenstoffreichen Materialien unterschieden werden. Wird diese Maßgabe bedacht, so ist ein Kompostierbeschleuniger aus dem Handel nicht von Nöten.

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