Kleine Gärten optisch größer gestalten

little-boy-308300_640Nicht jedes Grundstück kann sich mit einem gigantischen Garten rühmen – das ist allerdings auch nicht weiter schlimm, denn selbst im kleinsten Eckchen findet sich ausreichend Platz an, um eine Oase zu schaffen. Mit den folgenden Tipps und Tricks lässt sich also auch ein Mini-Garten in eine Wohlfühl-Zone zaubern.

Planung ist das A und O

Auch wenn einige Gartenbesitzer oftmals Hals über Kopf planen, so sollte dieser Impuls für die Gartenplanung mit wenig Platz unterdrückt werden. Gerade bei wenig Nutzungsfläche muss eine strukturierte Planung vorherrschen, damit das Chaos keine Chance hat und Enttäuschung nicht aufkeimen müssen. Auch wenn der Garten noch so klein ist: Es kann ohne viel Hokuspokus ein kleines Paradies erschaffen werden. Ein simpler Trick ist zum Beispiel leuchtende Gartenpflanze einzusetzen, da diese optisch unheimlich viel ausmachen und somit den Garten größer erscheinen lassen.

Ein weiterer Trick liegt in der Aufteilung. Wer also klug handelt, der sollte seinen Garten bestmöglich aufteilen. So können kleine Hecken, bewachsene Flechtzäune oder Rankgitter für Struktur sorgen. Diese Abschnitte lassen Platz für Spielbereiche der Kinder, einen kleinen japanischen Garten oder eine Ruhe-Oase für Sonnenanbeter – ganz gleich, wonach dem Gartenbesitzer der Sinn stehen mag: Es lässt sich mit dem nötigen Know-How viel umsetzen.

Schmale Gärten bewusster nutzen

Vor allem Reihenhäuser bestechen durch eher kleinere und schmal angelegte Gärten. Doch auch hier kann Abhilfe geleistet werden. Der Trick liegt in der Untergliederung. So können Beete mit niedrigen Stauden Linien festlegen. Wichtig ist es ebenso, Gartenwege und Sitzgelegenheiten geschickt in Szene zu setzen. So kann durch sanfte Bögen ein schlängelnder Pfad angelegt werden, welcher dem Betrachter einen tieferen Garten suggeriert. Wird dieser Pfad zum Ende noch schmaler, kann die Tiefenwirkung nochmals verstärkt werden.

Für Gemütlichkeit sorgen schließlich Sitzecken. So kann diese entweder auf der vorhandenen Terrasse oder auf einem extra anlegten Kiesbett Platz finden. Letzteres hat den Vorteil, dass stets die Sonne genossen werden kann, ganz gleich, wo sie am Himmel stehen mag.

Auch die Planung der Pflanzen ist wichtig. Ton-in-Ton-Bepflanzungen sorgen für ein ruhigeres Bild – daher sollten nicht zu viele verschiedene Pflanzen Platz finden, sondern einzelne Zieraspekte bedacht werden. So kann der Garten als Entspannungsplatz herhalten.

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